Ein Ortsteil von Feldkirch und durch die Parzelle Bangs auch das westlichste Dorf Österreichs

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Trachten für das Oktoberfest

Kraftwerk Illspitz - seit einem Jahr in Betrieb

04.09.2015 19:01

Am 4. August 2014 wurde der erste Maschinensatz in Betrieb genommen, Anfang September folgte der zweite. Damit ist das Kraftwerk Illspitz seit einem Jahr am Netz. Seit der Inbetriebnahme konnten knapp 30 Mio. kWh Strom erzeugt werden – das angestrebte Ziel wurde somit erreicht.        

Während der Wintermonate wurden noch der Fischaufstieg über beide Sohlrampen sowie die Wasserentnahme zur Dotation der Partenwiesen fertiggestellt. Auch wurden zur Optimierung des Kraftwerksbetriebes zahlreiche kleinere Anpassungen umgesetzt, weitere Feinabstimmungen folgen noch.

Zielvorgabe knapp übertroffen

Mit dem bisherigen Ergebnis sind die Stadtwerke mehr als zufrieden. Der Wirkungsgrad der Anlage entspricht den Erwartungen und auch die angestrebte Kraftwerksleistung von 7,2 MW wurde bei entsprechender Wasserführung über einen langen Zeitraum erreicht. Der Stromertrag aus dem ersten Betriebsjahr beträgt 29,8 Mio. kWh und liegt damit um ca. 2% über dem prognostizierten Wert. “Diese Bilanz bestätigt die hervorragende Arbeit aller am Kraftwerksprojekt beteiligten Projektanten”, freut sich Stadtwerke-Referent Rainer Keckeis.

Warnschilder beachten

Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold ist über die nach wie vor hohe Akzeptanz des neuen Kraftwerks in der Bevölkerung zufrieden, was durch die anhaltend hohe Besucherfrequenz bestätigt wird. Dazu hat sicherlich die großzügige Gestaltung des Geländes und die nach Abschluss der Bauarbeiten weiterhin freie Zugänglichkeit des Illspitz beigetragen.

In diesem Zusammenhang bitten die Stadtwerke Feldkirch dringend darum, die aufgestellten Schilder zu beachten und sich nicht in gesperrten Bereichen aufzuhalten. Insbesondere im Bereich der Blocksteinrampen unterhalb der Wehranlage kann ein Aufenthalt lebensgefährlich sein, weil es im Fall eines Turbinenschnellschlusses zu einer raschen Öffnung der Wehranlage und damit zu einem Schwall im Unterlauf kommt.

(Quelle vol.at)