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Kraftwerk Illspitz - ein halbes Jahr in Betrieb

28.02.2015 10:17

Bericht im vol.at:

Während der Planung eines Kraftwerks wird viel gerechnet und Modelle erstellt, mit wie viel Strom der Betreiber rechnen kann. Beim Kraftwerk Illspitz waren diese Daten sehr genau. Seit der Inbetriebnahme hat das Kraftwerk fast zwölf Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Projektleiter Hans-Jörg Mathis bestätigt: „Die Erzeugungsbilanz der ersten Betriebsmonate ist sehr positiv. Die Erzeugungsdaten entsprechen den letzten Berechnungen.“ So wurden bis Jahresende 9,8 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt und im Jänner 2015 sind weitere 1,9 Millionen Kilowattstunden dazugekommen.
Ebenfalls sehr positiv und nicht selbstverständlich ist die Tatsache, dass bislang keine auffälligen Störungen aufgetreten sind. „Bei einem so komplexen Bauwerk wie dem Kraftwerk Illspitz ist diese Bilanz natürlich sehr erfreulich“, so Mathis.

Arbeiten im Außenbereich
Obwohl das Kraftwerk Illspitz seit einem halben Jahr am Netz ist und fleißig sauberen Strom produziert, stehen noch weitere Arbeiten im Außenbereich an. Konkret werden derzeit die Fischaufstiegshilfen in den beiden Blockrampen unterhalb der Wehranlage und die Wasserentnahme für die Dotation Partenwiesen umgesetzt. Im Frühjahr folgen außerdem noch weitere Bepflanzungsmaßnahmen. Im Anschluss wird es noch geringfügige Adaptierungen geben, die sich aus der Betriebserfahrung ableiten lassen. „Wir sind mit der Entwicklung der letzten Monate rundum zufrieden“, sagt Mathis.

 

Strom für alle Haushalte
Mit den Kraftwerken Mühletorplatz und Hochwuhr und dem Kraftwerk Illspitz können alle Privathaushalte in Feldkirch mit Strom aus eigener Wasserkraft versorgt werden.

Zitat Hans-Jörg Mathis, Projektleiter: "Wir sind mit der Entwicklung der letzten Monate rundum zufrieden.

Kraftwerk Illspitz:

  • Inbetriebnahme: August 2014
  • Das Kraftwerk Illspitz versorgt 7300 Haushalte mit sauberem Strom.
  • Die Jahreserzeugung wird bei circa 29 Millionen Kilowattstunden liegen.
  • Der Feldkircher Strom besteht zu 80 Prozent aus heimischer Wasserkraft, 10 Prozent Wind, Biomasse, Biogas und Photovoltaik sowie 10 Prozent nicht erneuerbaren Energiequellen (Erdgas und Kohle).