Ein Ortsteil von Feldkirch und durch die Parzelle Bangs auch das westlichste Dorf Österreichs

Feuerwehr Nofels - weiht neues Einsatzfahrzeug

09.06.2017 16:49

Um Sicherheit in Vorarlberg weiter auf hohem Niveau gewährleisten zu können, ist es wichtig, frühzeitig vorzusorgen und kontinuierlich zu investieren. Vor diesem Hintergrund wird die Landesregierung den Ankauf eines neuen KommandofunkFahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Feldkirch-Nofels mit mehr als 40.000 Euro unterstützen, informiert Landeshauptmann Markus Wallner. „Damit im Ernstfall rasche Hilfe möglich ist, sind gut entwickelte Sicherheitsstrukturen und eine hochwertige Ausstattung absolut unverzichtbar“, stellt Wallner klar.

Mit dem neuen Einsatzgefährt wird das Vorgängermodell aus dem Jahr 1985, das den heutigen Anforderungen nur mehr unzureichend entsprochen hatte, ersetzt. Auf knapp 160.000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten für die Anschaffung, die abzüglich der Landesförderung von der Stadt Feldkirch getragen werden. Im Preis inkludiert ist die moderne Kommunikationsausrüstung, die ins Fahrzeug integriert ist. Durch sie wird das Gefährt im Einsatz zur rollenden Kommandozentrale. Bei größeren Einsätzen arbeitet die Einsatzleitung vom Fahrzeug aus, koordiniert sämtliche Mannschaften und Fahrzeuge und bildet die Schnittstelle bei der Zusammenarbeit mit anderen Rettungs- und Einsatzorganisationen.

 

 

Modernisierungsschritt

Von einer hochwertigen Ausstattung auf dem neuesten Stand der Technik würden alle Seiten profitieren, sagt Landeshauptmann Wallner. Aus diesem Grund investiere das Land kontinuierlich in optimale Rahmenbedingungen, um die hohe Leistungsfähigkeit der Vorarlberger Feuerwehren zu erhalten und weiter zu stärken, so Wallner.

Für Feldkirchs Bürgermeister Wilfried Berchtold stellt das neu in Dienst genommene Kommandofunkfahrzeug den nächsten wichtigen Modernisierungsschritt dar. „Ebenso wichtig wie die funktionsfähigen regionalen Sicherheitsstrukturen und die qualitativ hochwertigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind die Ausrüstung und Ausstattung, die im Ernstfall für die Mitglieder unserer Feuerwehren zur Verfügung stehen“, so Berchtold. Der Bürgermeister erinnert in dem Zusammenhang an die große Bereitschaft der Frauen und Männer, ihre kostbare Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft und der Sicherheit zu stellen: „Das ist nicht selbstverständlich.“

Den Mitgliedern der Wehr mit Kommandant Markus Beck an der Spitze danken Wallner und Berchtold für die großartige Sicherheitsarbeit, die verrichtet wird. Im Vorjahr wurden von der Ortsfeuerwehr insgesamt 19 Einsätze abgewickelt. Über 1600 Stunden haben die 50 Mitglieder im Aktivstand in Fortbildungsmaßnahmen investiert. Offiziell in Dienst genommen wird das neue Kommandofunkfahrzeug im Rahmen des Nofler Stroßa-
hocks am Wochenende.

 

„Nofler Stroßahock“

Der „Stroßahock“ beginnt am Samstag, 10. Juni, mit der Feuerlöscherüberprüfung von 9 bis 12 Uhr beim Haus Nofels. Nachmittags startet die Präsentation der über 130-jährigen Geschichte der Ortsfeuerwehr Nofels. Zusätzlich zu Bild- und Videovorführungen werden alte sowie neue Fahrzeuge ausgestellt. Samstags wird auch die Drehleiter der Feuerwehr Feldkirch-Stadt vor Ort sein und einen 
Blick über die Dächer ermöglichen. Es gibt ein umfangreiches Familienprogramm; die Jungmusik und Buramusik spielen am Festplatz auf und sorgen für Unterhaltung.

Am Abend wird der Platz beim Sprützahüsle in einen Festplatz verwandelt. Die Musikgruppe X-Large wird ab ca. 19.30 Uhr unterhalten, in Weinlaube und Bar warten erlesene Schmankerl, auf dem Festgelände serviert das Personal den Gästen.

Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche am Sonntag, 11. Juni, findet die Segnung des Kommandofunkfahrzeugs am Kirchplatz statt. Im Anschluss marschieren die Feuerwehrkameraden zum Gerätehaus. Der Umzug startet vom Kirchplatz über die Rheinstraße zur Magdalenastraße und endet beim „Stroßahock“. Beim anschließenden Frühschoppen wird das neue Fahrzeug präsentiert.

 

(Quelle heimat.vn.at)